Das Shopsystem Magento stellt sich mit einer neuen Plattform und etlichen Neuankündigungen als zukunftsfähiges Enterprise-System auf. Aber auch die Sta... #oneadvertising #performancemarketing
Nach der Trennung von eBay im November 2015 richtete sich Magento strategisch neu aus. Der einstige Innovationstreiber im eCommerce fand zu alter Stärke zurück und ist nun für die Zukunft bestens aufgestellt. Mit dem softwarearchitektonisch völlig neu konzipierten Magento 2, einer starken Enterprise Edition inklusive Cloud Hosting und dem Magento Marketplace sind die Weichen gestellt, um die Weltmarktführerschaft zu behaupten. Die neuen Features erfüllen die Anforderungen des sehr dynamischen E-Commerce-Marktes. Warum, möchte ich im Folgenden kurz skizzieren.
Mit der neuen Version stellte Magento nicht einfach ein Upgrade vor, sondern baute die Software grundsätzlich neu auf. Das mehrschichtige, modulare System läuft schneller, ist flexibler, skalierbarer und leistungsfähiger. Enterprise-Kunden profitieren dank neuester Technologien wie HTML 5, jQuery und LESS-basierter UI-Library von einer einfacheren Frontend-Entwicklung, einem verbesserten Bestellprozess, einer übersichtlicheren Verzeichnisstruktur und der Out-of-the-Box-Integration neuer Bezahlsysteme mit PCI-Compliance. Die weiteren Releases, die vierteljährlich erscheinen sollen, setzen diesen Weg der Professionalisierung in der Enterprise Edition fort.
Magento 2.1: Angekündigt für Juni 2016, wartet die Release mit einer Staging & Preview-Funktion auf. Sämtliche Inhalte wie Produkt- und Kategorieseiten, Themes und Promotions lassen sich vor der Veröffentlichung in einer Voransicht checken. Änderungen können auch automatisch freigeschaltet werden. Durch die Integration von Elasticsearch wird die Suche wesentlich schneller und liefert bessere Ergebnisse.
Magento 2.2: Die Release, die Anfang 2017 erscheinen soll, legt den Schwerpunkt auf die Optimierung der Bestellprozesse, der kundenspezifischen Preis- und Kataloggestaltung sowie Nachbestellungen.
Magento 2.3: Hier ist geplant, die CMS-Funktionalität zu verbessern, neue Promotion-Optionen anzubieten und die Reporting- und Analysemöglichkeiten zu erweitern.
Die Auslagerung von Systemen in die Cloud anstatt einer Vorort-Installation ist eines der beherrschenden IT-Leitthemen. Die Entscheidung, Magento Enterprise als Platform-as-a-Service anzubieten, wird den aktuellen Anforderungen des Marktes gerecht. Bei der virtuellen Version des Shopsystems bekommt der Kunde alles aus einer Hand: Hosting, Auslieferung, Stabilität, beliebige Skalierbarkeit, Release-Management, Monitoring, Support – es bleiben keine Wünsche offen. Individuelle Anpassungen sind natürlich auch weiterhin möglich. Die Cloud-Infrastruktur basiert auf Platform.sh, Amazon Web Services, New relic, Blackfire.io und Fastly’s Varnish.
Das weltweite Netz von Entwicklern, Lösungspartnern und Drittanbietern für Erweiterungen war schon immer das Tafelsilber von Magento. Mit dem Marketplace vergoldet der Anbieter diesen USP. Im neuen Shop für Extensions verlässt sich das Unternehmen in punkto Qualitätssicherung nicht mehr nur auf die Kundenbewertungen wie im bisherigen Marketplace, sondern übernimmt selbst aktiv die Vermarktung und Qualitätskontrolle.
Mit den genannten Ankündigungen ebnet Magento dem Shopsystem die Zukunft als Omnichannel-Enterprise-Plattform. Agenturen und Kunden kann das nur recht sein: Auf viele Neuerungen wartet der Markt bereits sehnsüchtig.
Um den ultimative Magento 2 shop zu entwicklen, haben wir unser E-Commerce Projekt https://www.paavo.com/ auf einer Magento 2 Version gestartet. Aktuell wird auf Paavo.com kein ERP System eingesetzt, da es aktuell noch keine funktionierenden Schnittstellen zu Navision oder Actindo und Magento 2 ja damit wirbt, das Bestand und Order Managemnt mit Boardmitteln kein Problem sind.
In den Vorankündigungen zu Magento 2 wurde immer von massiven SEO Verbesserungen gesprochen, darauf war ich besonders Neugierig. Und nach ersten SEO Setups im Backend (Sind im Handbuch gut erklärt) muss ich sagen, die Jungs haben sich wirklich Gedanken gemacht. Das grundsätzliche Konzept ist zwar etwas Old School, aber sehr gut Umgesetzt.
Crawl Budet und Indexing: Die komplette Crawlsteuerung basiert auf Robots.txt, Index/Noindex und Follow/Nofollow, was natürlich für das Crawlbudget nicht optimal ist, ober zumindestens ist das Indexing komplett sauber umgesetzt, was man ja wirklich eigentlich von keinem Shopsystem auf dem Markt behaupten kann.
URL Design: Das URL Design kann konfiguriert werden. Was wirklich sehr gut ist, das für Kategorie und Produkt Einzelseiten unterschiedliche Konzepte konfiguriert werden können. Allerdings wird hier nur in der Endung unterschieden. Es ist also möglich die Prosuktseiten mit .HTML enden zu lassen und die Kategorieseiten ohne Endung.
Was allerdings nicht geht ist die Kategorieseiten mit Trailing Slash enden zu lassen, was meiner Meinung mach das beste wäre. Wenn man die Kategorieseiten mit Endung "/" konfiguriert, funktioniert der ganze Shop nicht mehr richtig.
Produkt URLs: Die Produkte werden entweder auf /kategorie/kategiorie/ konfiguriert oder direkt in der Root abgelegt. In der Root ablegen verkürzt natürlich die URLs und wird von vielen Shops auch praktiziert, aber ich bin eher ein Freund davon auf für Produkte ein Verzeichnis zu definieren, das kann natürlich sehr kurz sein. Zum Beispiel "/p/", das hild aber später in der Analyse mit Tools wie Sistrix, OneProSeo, oder Search Metrics.
Wir werten täglich die Logfiles aus und korrigieren die 404 über OneProSeo Redirecter
Heute stellen wir alle Seiten auf NoIndex, Follow (Waren bis heute auf Noindex, Nofollow - Bis auf unsere 6).
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Neu ist ohne /customer/
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