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Blog Januar 2016

Blackhat-Methoden im SEO: Auch 2016 noch ein Thema

Obwohl sich die SEO-Branche in den letzten Jahren um einen besseren Ruf bemüht hat, gibt es immer noch Spammer und unsaubere Methoden. #oneadvertising #performancemarketing

Blackhat-Methoden im SEO: Auch 2016 noch ein Thema

Gibt es immernoch Blackhat-Methoden im SEO?

Wie bitte? Kann diese Aussage 2016 noch stimmen, wo doch hochwertiger Content eine immer größere Rolle spielt und Linkbuilding als totgesagt gilt? Sie kann – das zeigt ein Bericht von Patrick Stox auf searchengineland.com. Ich fasse die SEO-Horrormethoden, die der IBM SEO Specialist in der täglichen Praxis erlebt und in der Kolumne beschreibt, für euch zusammen.

Veraltete SEO-Methoden

Keyword-Stuffing ist immer noch verbreitet, insbesondere im Hinblick auf Ortsbezeichnungen. Stox nennt als Beispiel einen 800 Zeichen langen Homepage-Title, der praktisch alle Städte in einem Gebiet auflistet! Viele Websites verwenden auf zahlreichen Seiten den exakt gleichen Content und tauschen nur den Namen der Stadt aus. Da diese Seiten sogar ranken, lassen sich Kunden schwer davon abbringen. Auch versteckten oder kaum lesbaren Text gibt es immer noch – auf Webseiten, die weniger als ein Jahr alt sind.

Am schlimmsten stuft Stox Link-Spamming ein. Ob massenhaft auf lokalen News-Seiten veröffentlichte Pressemitteilungen, Link- und Artikelverzeichnisse, Web 2.0- und Video-Spamming oder der Einsatz von Programmen wie ScrapeBox, XRumer, SEnuke and GSA SER: All diese Praktiken sind nach wie vor üblich. Manchmal kommen die Spammer damit durch, aber oft genug verursacht so ein Backlink-Profil saftige Penalties.

Ein wahres Sammelbecken für Spammer ist Local SEO. Viele lokale Verzeichnisse sind Stox zufolge mit Spam und gefälschten Reviews geradezu vollgestopft. Google My Business strotzt vor Keyword-Stuffing in der Branchenbezeichnung, gut rankenden statt der eigenen Websites und falschen Profilen, UPS Store- und Regus-Büro-Adressen, mehreren Websites für das gleiche Business und zahlreichen anderen Manipulationen.

Häufige Fehler

Zu den vorsätzlichen Betrugsmaschen gesellen sich Fehler, die immer wieder gemacht werden. Viele Webseiten blocken Crawler über die robots.txt oder ein noindex-Tag. Ob das versehentlich geschieht oder im Zuge von Migrationen: Tatsache ist, dass es sehr oft vorkommt. Ebenso populär sind Website-Redesigns ohne Redirects zu setzen – erhebliche Traffic-Verluste sind die Folge. Häufig werden beim Wechsel von HTTP zu HTTPS auch falsche Redirects gesetzt, z. B. 302 statt 301. Seltener kommen der Einsatz von JavaScript Frameworks wie Angular und React sowie unsinnige Domain-Namensänderungen vor, beides hat aber negative Konsequenzen.

Zwielichtige SEO-Praktiken

Stox listet noch eine ganze Reihe weiterer unseriöser Methoden auf, die von SEO-Agenturen angewendet werden.