Jedes Content-Marketing-Projekt sollte mit SEO starten und nicht aufhören. Warum und wie Sie davon profitieren, verraten die Experten der One diva-e! #seo #contentmarketing
Bei vielen Content-Marketing-Projekten kommt SEO erst im Nachgang ins Spiel, wenn Kampagnen schon aufgesetzt oder Blogposts bereits live gegangen sind. Keywords werden nachträglich irgendwie eingefügt. Diese Vorgehensweise ist nicht nur überholt, sondern auch völlig ineffektiv. Denn zeitgemäßes SEO kann viel mehr als Keywording. Mit den richtigen Analysetools lässt sich herausfinden, welche Zielgruppe mit dem Content tatsächlich angesprochen wird, wie sich die Besucher im Kaufprozess verhalten, welche Informationen sie suchen und was für eine Art von Inhalten sie bevorzugen. Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich dann viel effektivere Content-Strategien entwickeln. Grund genug, SEO immer als fundamentalen Bestandteil jedes Projektstarts zu betrachten!
Am Anfang fast aller Online-Aktionen stehen Keywords – dementsprechend sollte auch jedes Content-Marketing-Projekt damit starten. Statt einfach irgendwelche Ideensammlungen umzusetzen oder die Themen aufzugreifen, die beim Kundenservice auflaufen, sollten immer die Fragen im Fokus stehen, die der User auch wirklich online stellt. Welche das sind, weiß Google. Eine Keyword-Analyse verrät, welche Informationen der User benötigt und mit welchen Content-Formaten sich dieses Informationsbedürfnis am besten befriedigen lässt. Oft ergeben sich aus den Rechercheergebnissen Themenideen, die den Redaktionsplan längerfristig füllen.
Mit einer so aufgebauten Keyword-Analyse ist das Finden von Inhalten kein Problem mehr. Der Content enthält automatisch die richtigen Informationen, adressiert die richtige Zielgruppe und kommt im Kaufprozess an der richtigen Stelle zum Tragen.
Eine Analyse der Suchergebnisse zeigt außerdem, welche Ranking-Faktoren für den Google-Algorithmus ausschlaggebend sind: auf die eigene Branche, den Content eine Marktnische etc. heruntergebrochen. Dadurch werden weder Zeit noch Ressourcen für das Optimieren irrelevanter Keywords verschwendet. So lassen sich beispielsweise die Ergebnisse auf Seite 1 auswerten, um eine Liste mit den wichtigsten Ranking-Faktoren zu erstellen. Aus den Gemeinsamkeiten der Top 10 wie Seitenladegeschwindigkeiten, Veröffentlichungsdatum oder Medientypen lassen sich Optimierungsmöglichkeiten für die eigenen Seiten ableiten. Enthält der Content auf den vorderen Plätzen in den SERPs überwiegend mehr als 600 Wörter, bevorzugen die User lange Texte. Ist ein hoher Anteil Videos, Grafiken, Tabellen und Bildergalerien enthalten, präferiert die Zielgruppe visuellen Content.
Auch bereits veröffentlichte Inhalte lassen sich mit einer Analyse natürlich noch optimieren. Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Ein Keywording am Ende eines Content-Marketing-Projekts ist ein Schuss ins Blaue. Erst eine genaue Analyse der Zielgruppe und ihres Informationsbedürfnisses stellt sicher, dass optimale Inhalte erstellt werden. Google hat alle Informationen, die dafür erforderlich sind. Für SEO ist es nie zu spät – wenn sich die Conversion nicht verbessert, sollten also die beschriebenen Maßnahmen ergriffen werden.